Kurztest: Supermann: Jenseits der Erde

2024 starben in Deutschland 34060 Menschen durch diverse Unfälle, 222 durch Mord, 1845 durch Totschlag & Tötung auf Verlangen. Das sind ungefähr 99 „nicht-natürliche“ Tode pro Tag. Allein in Deutschland. Und nun stellen wir uns vor, wir wären Superman, dessen einziger Lebensinhalt es als der Vorzeigeheld des DC-Comicuniversums ist, eben genau so etwas zu verhindern. Ganz schön stressig, oder? Vor allem, weil sich Superman ja eigentlich in den USA lebt und sich aber trotzdem für die gesamte Menschheit verantwortlich fühlt – Da hat er ja quasi eine Burnout-Garantie, gerade wenn er nebenbei noch einen Vollzeitjob als Journalist hat (fünfmal höhere Depressionsrate) und seine Dauerfreundin Louis Lane ja auch noch bespaßt werden will... Kann er bei so viel Stress eigentlich mit seinem Gewissen vereinbaren, für die Rettung einer einzigen Person all diese Verantwortung zurückzulassen?
 

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Kurztest: TinyZine-Kompendium I

Aus meiner Begeisterung für das „TinyD6“-Regelsystem mache ich ja keinen Hehl. Denn das System ist so simpel, dass sich selbst meine Mädelsrunde das Spielleiten zugetraut hat, und zugleich so flexibel, dass man von Fantasy über WildWest bis hin zu SciFi wirklich jede erdenkliche Phantastik-Welt bespielen kann. Und oben drauf als Bonus kann man es noch mit so vielen optionalen Sonderregeln zupflastern, dass selbst ein Taktikspieler wie ich gefordert wird ;-)
 

Das Familiengeheimnis: Zwei Tote im Hause Bouchard – Die „Magnificum“-Variante von „Glass Onion“

Als wir die Krimispiel-Schreiberlinge von „Magnificum“ letztens im Podcast zu Gast (Link) hatten, erzählten sie (teils auch nach der Aufnahme), wie ambitioniert, wie knifflig und auch wie lang ihr neustes Werk „Das Familiengeheimnis: Zwei Tote im Hause Bouchard“ sei – Und dass sie den Fall schon deutlich gekürzt haben und trotzdem noch 4,5 Stunden Spielzeit veranschlagen... Und auf der Verpackung prangt auch nochmal extra der Hinweis, dass dies nun der schwerste Fall des Verlags sei! Na schauen wir mal, ob ich mich da trotzdem durchbeißen konnte ;-)
 

The Walking Dead Universe: Rollenspiel-Starterset – Kurzer, aber spaßiger Einstieg in die Zombie-Welt

Das Zombie-Thema ist, passend zu den blutrünstigen Antagonisten, einfach nicht totzukriegen. Die ersten „The Walking Dead“-Comics sind schon vor über 20 Jahren erschienen, der erste Zombie-Film vor über 90 Jahren. Und seitdem gibt es so viele Interpretationen des Stoffs, dass ich vor vier Jahren mühelos eine ganze Podcast-Folge (Link) mit dem Thema füllen konnte. Und, was für eine bemühte Überleitung, auch das „Year Zero“-Regelsystem ist einfach nicht totzukriegen ;-) Also schauen wir doch mal, ob sich „The Walking Dead“ mit „Year Zero“ gut verträgt und ob daraus ein unsterblicher Rollenspiel-Klassiker entsteht.
 

Light Speed Arena – Das „X-Wing“ für die TikTok-Generation

Was ist eigentlich das kürzeste Gesellschaftsspiel der Welt? „32, heb auf!“ (Link) käme mir da in den Sinn, aber da das ja mehr ein Scherz ist und weniger ein echtes Kartenspiel, wird wohl „Light Speed Arena“ diese Auszeichnung erhalten... Denn dieses im allerersten Moment an „X-Wing“ (in dem ich mal für 1 oder 2 Wochen der 11.-beste Spieler in ganz Deutschland war, lang ist das her...) erinnernde Pappplättchen-Geschicklichkeitsspiel, bei dem man möglich schnell möglichst präzise und auch noch möglichst taktisch bis zu acht Raumschiffe auf Rohstoffjagd schickt, ist in knapp einer Minute durchgespielt. Okay, dann kommt noch die mehrere Minuten lange Auswertung, aber da die vollständig über eine Handy-App läuft, zählt das jetzt einfach mal nicht ins Narrativ des Ultrakurzspiels ;-)
 

Episode 68 - Unser großer Jahresrückblick 2025 und was IHR uns zu sagen habt (Staffel 5)

2025 war ein wildes Jahr für unseren Podcast: Klicks ohne Ende, sogar das erfolgreichste Jahr aller Zeiten, aber dafür privat allerlei Pleiten, Pech & Pannen. Und dann nach über fünf Jahren auch noch die große Feedback-Umfrage, bei der ihr uns schonungslos eure Meinung geigen konntet...
Also beißen Elea, Patrick  & ich mal unsere Zähne zusammen, um sich eurer Kritik & euren Anregungen zu stellen und um nebenbei auch noch das vergangene Jahr nerdig, popkulturell & privat Revue passieren zu lassen.

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Das Dinner: Die letzte Arie der alten Dame – „Magnificum“ tut, was „Magnificum“ eben so tut

Weihnachtszeit ist Krimispielzeit, zumindest bei mir. Denn wann sonst bekommt man mal genug Familienmitglieder oder Freunde an den Tisch, um sich stundenlang durch komplizierte Mordfälle zu wühlen? Neben allerlei Scharlatanen auf dem zwischen Boom und Übersättigung schwankenden Markt der Krimispiele hat sich der Stuttgarter Spezialverlag „Magnificum“ (der nicht nur in unserer Krimispiel-Podcastfolge (Link) dabei war, sondern netterweise auch ein Rezensionsexemplar rausgerückt hat) zu einer echten Institution gemausert. Zu Recht! 
 

Shadowrun: Ernteschäden – Je schlechter es Zukunftsdeutschland geht, umso mehr Spaß haben die Spielenden

Anfang September prophezeite uns der deutsche „Shadowrun“-Chefredakteur Andreas Aas Schroth im Podcast (Link) ja bahnbrechende Umstürze in der ADL, also dem Zukunftsdeutschland des Jahres 2083. Wobei er uns das eigentlich im Frühjahr prophezeite, weil die Episode schwangerschaftsbedingt ein halbes Jahr auf der Festplatte zwischengeparkt wurde, sodass der hier vorliegende Abenteuerband sogar einige wenige Tage vor dem Podcast erschien ;-) Nun hat er dank „Pegasus Spiele“ auch seinen Weg in meine Hände gefunden, außerdem ist die Winterzeit ja in meiner Spielgruppe traditionell die „Shadowrun“-Zeit, also gucken wir uns mal an, ob Andreas ein wenig übertrieben hat. Spoiler: Nein!
 

Kurztest: Wiedersehen mit Comanche

Spät-Western gehören ja zu den Subgenres, bei denen der „Splitter Verlag“ (der mir dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte) in schöner Regelmäßigkeit mit interessanten Neuerscheinungen protzt. Man denke beispielsweise an den großartigen Einzelband „Ghost Kid“ (Link) oder an die leider mit jedem Band schlechter werdende „Die Viper“-Reihe (Link). Mit „Wiedersehen mit Comanche“ erscheint nun der nächste Vertreter dieser WildWest-Nische, bei denen ein gealterter Antiheld (oder doch Schurke?) sinnbildlich steht für den Verfall des gesamten Wilden Westens und damit auch des Amerikanischen Traums. 
 

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Kurztest: U.C.C. Dolores #6 Die Augen des Furchtlosen

Science-Fiction und WildWest-Abenteuer sind auch so zwei Genres, die einfach perfekt miteinander harmonieren... Ob der Revolver nun Bleikugeln oder Laserstrahlen rausschießt, macht halt keinen großen Unterschied für die Geschichte. Und ob die Indigenen, die von weißen Kolonisierenden vertrieben werden, nun mit Federn geschmückt um den Marterpfahl tanzen oder ob sie blau angemalte Pseudo-Aliens sind, ist auch nicht so der Story-Gamechanger. Also genug der Vorrede und ab auf den Planeten Tishala, damit die Ex-Klosterschülerin Mony mal wieder ein paar Aliens umballern kann ;-)
 

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