Kurztest: Swinging Island #1 A Taste of Freedom

Der „Splitter Verlag“ macht mit seinem Saukram-Imprint „Splitternackt“ regelmäßig Saukram, den ich sehr oft sehr schlecht oder manchmal auch richtig gut finde. Jedes Rezensionsexemplar ist eine neue Überraschung, auch wenn ich zumindest bei manchem Kreativen schon recht gut abschätzen kann, ob das jetzt gut oder schlecht wird. Spoiler: Manara ist Mist, Axel dagegen oft überraschend gut. Neu im Verlagsportfolio ist nun Andrew Tarusov, welcher erst vor wenigen Wochen die englische Übersetzung seines zweiten Bandes überaus erfolgreich gecrowdfundet hat. So weit sind wir mit „Swinging Islands“ aber noch nicht, auch wenn die zukünftigen beiden Bände bereits angekündigt wurden („Pleasure Island“ für Oktober und „Heilige Hochzeit“ für Januar). Aber das ist noch Zukunftsmusik, wir starten erst einmal mit dem Auftaktband dieser – mehr als alle anderen „Splitternackt“-Bände – überaus pornösen Reihe.
 

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Flucht von Piranesi – Schlechter SciFi-Trash, der immer noch besser ist als Manaras sonstiger Erotik-Schund

Der Milo Manara und ich, wir haben so eine richtige Hass-Liebe. Oder besser nur ich mit ihm, denn er kennt mich nicht, und das ist auch gut so. Aber ich liebe ihn einfach, weil es klicktechnisch einfach so genial ist (und auch spaßig), einen Verriss nach dem anderen rauszuhauen. Aber ich hasse ihn, weil er reihenweise misogynen Scheißdreck produziert... Reihenweise? Nein, nicht ganz, denn immer mal wieder hat der „Splitter Verlag“ auch halbwegs „normale“ Geschichten ins Portfolio aufgenommen. Die sind zwar erzählerisch keine große Kunst und zeichnerisch immer noch knallhart „male-gazig“, aber wenn das Stöckchen bei den Erotikcomics so niedrig ist, dann kann er sogar mit dem ganz und gar nicht guten „Flucht von Piranesi“ ganz locker drüber springen.
 

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Episode 74 - Rätsel, Räume, Rollenspiel: Machen Kopfnüsse die Abenteuer besser? feat. Zum flinken Frettchen (Staffel 6)

Sind Rätsel im Rollenspiel ein Hindernis oder eine Bereicherung? Und können knackige Kopfnüsse ein Abenteuer vorantreiben?
Das fragen wir diesmal Erika & Martin von "Zum flinken Frettchen", dem Escape Room mit der offiziellen "Das Schwarze Auge"-Lizenz. Die beiden Rätsel-Erfinder*innen nehmen uns mit in die spannende Welt von Rätselmechaniken, Spielpsychologie, DSA-Atmosphäre, Hinweis-Management & immersiver Raumgestaltung.

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Kurztest: Black Cat #1 Die freundliche Katze aus der Nachbarschaft

Bösewichte, die sich zum Guten bekehren lassen, und natürlich auch umgekehrt, gibt es nicht nur im Wrestling zuhauf. Nein, auch in Superhelden-Comics passiert das gefühlt aller fünf Minuten. Mittlerweile ist es gar nicht mehr selten, dass sie dabei in so einem moralischen Antihelden-Zwischending feststecken – immer noch zu fies, um wirklich lieb zu sein, aber eben auch nicht mehr klischeehaft böse. Harley Quinn und ihre Sirenentruppe (Link) ist da ein ganz aktuelles Beispiel. Auf der anderen Seite des Superhelden-Äquators, im Hause MARVEL, hat es nun die Diebin Felicia Hardy a.k.a. Black Cat auf die gute Seite verschlagen. Allerdings aus sehr egoistischen und daher doch bösen Motiven, was diesen 120 Seiten dicken Auftaktband doch ganz reizvoll macht.
 

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Trashtalk-Bonusfolge 65 - Nerdevents für die Sommerferien

Endlich Sommerferien! Aber was macht man als Nerd, wenn man nicht gerade am Strand verbrutzeln will?
Wir haben drei ganz unterschiedliche Tipps für euch zusammengestellt, von einem Worldbuilding-Camp für kreative Autor*innen & Rollenspielende über "das deutsche Wrestlemania" bis hin zu einer der größten Ein-Tages-Rollenspiel-Conventions in Deutschland. Da ist für jede*n was dabei!

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Die Suche im Goblinwald & Sternenfall – Zwei Mini-Kampagnen für „Mini D20“

Vor so ziemlich genau einem Monat habe ich meine große Liebe zu „Mini D20“ (Link) verkündet, einem OSR-Rollenspielchen, welches in seiner einfachen Genialität sehr an die „Tiny D6“-Regelwerke erinnerte, auch wenn man mit einem W20 würfelt ;-) Nachdem ich damals bereits kurz etwas zu dem Abenteuer im Regelwerk sowie dem Einstiegsabenteuerheftchen geschrieben hatte, widme ich mich heute den beiden epischen Mini-Kampagnen, die mit ihren unterschiedlichen Konzeptionen und Zielgruppen gut aufzeigen, was bei „Mini D20“ alles möglich ist.
 

Episode 73 - Queerness im Rollenspiel? Oder lieber queere Rollenspiele? (Staffel 6)

Wir haben Juni, und damit haben wir auch wieder den Pride Month! Und weil das Thema die letzten Jahre im Rollenspiel-Kontext ein wenig hinten runter fiel, halten wir dieses Jahr die Fahne hoch mit der Frage, ob man queere Inhalte bei einem 08/15-Dungeoncrawl eigentlich braucht. Und ob man für ein authentisches Spielerlebnis und realitätnahe Repräsentation lieber dezidiert queere Rollenspiele zocken sollte oder ob "normale" Rollenspiele ausreichen.
Darüber sprechen Patrick & ich gemeinsam mit Serina Steinmann, Judith Carl und Frank Reiss – inklusive praktischer Tipps, persönlicher Erfahrungen und einem Blick darauf, wie queere Perspektiven Rollenspielrunden bereichern können. Hört rein und feiert mit uns den Pride Month am Spieltisch!

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Kurztest: Gotham City Sirens: Disco aus dem All

Es gab in den letzten zwei Jahrzehnten ja die Tendenz, dass Heldenfiguren immer grimmig-düsterer wurden. Man erinnere sich etwa an die Helden-Interpretationen von Zack Snyder oder auch an den Batman-Sidekick Robin in der Netflix-Serie „Titans“. Doch der Trend geht auch in die andere Richtung, beispielsweise werden klassische Bösewichte nun nicht einfach nur lieb, sondern sogar richtig cool. Ganz vorn dabei sind Harley Quinn, Poison Ivy und Catwoman, also die titelgebenden „Gotham City Sirens“. Nachdem deren WildWest-Ausflug beim Publikum so gut ankam, wurde von Leah Williams direkt eine Folgeserie nachgeschoben, deren fünf US-Hefte nun von „Panini Comics“ (die mir dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten) als 128 Seiten starker Sammelband veröffentlicht wurden. Und das ist wieder mal ein wilder Ritt durch den DC-Kosmos.
 

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Kurztest: Star Wars: Ahsoka

Es ist noch gar nicht so lange her, da war „Star Wars“ noch irgendwie cool. Klar, die neue Trilogie hatte keine Begeisterungsstürme ausgelöst, aber in schöner Regelmäßigkeit kamen immerhin auf dem Streamingdienst Disney+ qualitativ gute Serien. Eine davon war „Ahsoka“, die u.a. eine Fortsetzung der Animationsserie „Rebels“ war. Dabei konnte die Titelfigur, geliebt und/oder gehasst als Protagonistin von „The Clone Wars“, mit ihren Gastauftritten in „The Mandalorian“ auch mich überzeugen, sodass ich durchaus gespannt war, ob mich denn nun die achtteilige Miniserie rund um die Jedi-Schülerin Ahsoka überzeugen würde. Und ja, schlecht war das Endergebnis dann nicht, aber tatsächlich habe ich nach drei Jahren nahezu komplett vergessen, worum es eigentlich ging. Und so habe ich nun die 264 Seiten dicke Comic-Adaption weniger wie eine nostalgische Rekapitulation als vielmehr wie eine neue Geschichte gelesen. Und die hat mir erneut ganz gut gefallen.
 

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Kurztest: The Witcher: Der Hexer

So ein wenig beschleicht mich das Gefühl, als habe das „The Witcher“-Universum in den letzten Jahren ein wenig an Popularität eingebüßt. Das grandiose letzte Videospiel ist bereits mehr als zehn Jahre alt, der Nachfolger dauert noch mindestens ein Jahr. Und die Netflix-Serie hat spätestens mit dem Wechsel des Hauptdarstellers (und eigentlich schon davor) niemanden mehr hinterm Ofen hervorgelockt. Immerhin wird das Franchise aber durch allerlei Lizenzprodukte am Leben erhalten, beispielsweise eben Comics, von denen „Panini“ (die mir dankenswerterweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten) nun mit „Der Hexer“ ein phantastisches Hardcover-Büchlein rund um die allererste Kurzgeschichte publizierte. Und die ist, soviel Spoiler muss sein, für 13 € ein absoluter No-Brainer!
 

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