Kurztest: Sandman: Death

Es gibt natürlich keine Cancel Culture (zumindest nicht so, wie sie die rechten Alarmisten immer benennen), aber zumindest in meiner persönlichen Fantasy-Bubble gehört Neil Gaiman zu denjenigen Nerd-Promis, die nicht mehr ganz so gut gelitten sind. Das soll jetzt aber nicht meine Rezension dieses Comic-Sammelbandes beeinflussen (immerhin erwartet „Panini Comics“ von mir jetzt keine Moralpredigt, sondern eine faire Buchbesprechung), aber falls ihr mal fünf Minuten Zeit habt, googelt euch doch mal in das Thema ein.
 

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Episode 75 - OSR & Mini D20: Warum 400 Seiten Regelwerk, wenn auch 40 Seiten reichen? (Staffel 6)

Wozu braucht man eigentlich 400 Seiten Regelwerk (oder noch mehr, wenn man an den D&D-Platzhirsch mit seinen drei Grundbüchern denkt), wenn man doch mit 40 Seiten genau so viel Spaß haben kann? Das fragen wir Sebastian Hahn a.k.a. Seba, einen der bekanntesten OSR-Blogger und Rollenspielautoren in Deutschland. Und wir gehen der Frage nach, wie eng oder weit man die Grenzen des OSR-Begriffs ziehen muss, um nicht gleich die gesamte Rollenspiel-Szene gegen uns aufzubringen.

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Kurztest: Spectators

Die Frage nach dem Leben nach dem Tod ist vielleicht das größte Mysterium des Menschseins. Der berühmte Comic-Autor Brian K. Vaughan bringt mit „Spectators“ nun seine eigene Vision des Todes – und die ist, trotz des „Weiterlebens“, erschreckend deprimierend und dystopisch.

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DARC: Vom Ende der Hoffnung – Denkwürdige Abenteuer für niedrigstufige Charaktere

Was sagt Ralf Sandfuchs die ganze Zeit in unserem Podcast? „Dann steh ich auf und gehe“ – Ja, ich wette mit euch, der alte Brummbär wäre bei „DARC“ blitzschnell verschwunden. Und was bedeutet das? Genau, umgekehrt ist das ein Rollenspiel, bei dem man mich nicht mal mit Gewalt vom Spieltisch entfernen könnte ;-) Vom Grundregelwerk war ich schwer begeistert, nun flatterte ein Rezensionsexemplar der ersten Kampagne in meinen Briefkasten. Mal schauen, ob ich da daran ebenso viel Freude haben werde...
 

Podcast: The Game – Harmloses, aber spaßiges Partyspielchen für kommunikative Menschen

Erinnert sich noch irgendwer an die Corona-Zeit? Wir hatten alle viel zu viel Langeweile und vor allem viel zu viel Redebedarf. Also schossen „Laberpodcasts“ wie Pilze aus dem Boden, nicht nur bei uns in der Nerd-Szene, sondern so generell. Der Trend ist jetzt zwar ein wenig ausgelaufen (außer man ist Promi und bekommt dafür viel Geld von RTL+), aber wer sich trotzdem mal im selbstbezogenen Rumlabern ausprobieren, kann dies nun mit dem kommunikativen Partyspiel „Podcast: The Game“ nachholen.
 

Kurztest: Zoe Carrington

„Es fühlt sich gut an, sich schlecht zu fühlen“ – Das war mein Fazit zur Comic-Dilogie „Die Erektion“ (Link), geschrieben von Thierry Terrasson, besser bekannt als RomCom-Künstler Jim. Und auch diesmal passt dieses Kurzfazit ganz hervorragend zu seinem neusten Comic, denn am Ende dieses 192 Seiten dicken Epos rund um Liebe und Verlust bleibt kein Auge trocken.
 

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Kurztest: Something is killing the Children #9

Wie oft kann man eigentlich eine Geschichte wiederholen, bevor sie langweilig wird? Genau das frage ich mich jedes Mal, wenn mir der „Splitter Verlag“ ein neues Rezensionsexemplar der preisgekrönten und selbst öffentlich-rechtlich ausdrücklich wohlwollend besprochenen Horror-Comicreihe „Something is killing the Children“ zusendet. Denn sind wir ehrlich, hier wird nicht viel variiert: Erica Slaughter macht das, was ihr Nachname und der Buchtitel vermuten lassen, sie schlachtet Monster. Diese laben sich nämlich an Ängsten, aber das ist für die tapferen St. Georg-Ordensmitglieder (oder die eben auf eigene Faust agierende Erica) letztlich kein Problem, weshalb aller paar Sammelbände (diesmal die US-Hefte 41-45) ein neues Monster auf dem Plan steht. Und ja, es gibt auch ein wenig Weltenbau und Charaktervertiefung, aber am Ende ertrinkt doch alles in Blut. Und wisst ihr was? So ist es nun auch wieder, und das ist verdammt gut so!
 

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Kurztest: Die süßeste aller Früchte #2

Neben Manara und Axel gehört Di Caro zu den bisher am häufigsten im „Splitternackt“-Imprint publizierten Künstlern des „Splitter Verlags“ (der mir trotz meiner vielen Verrisse immer noch dankenswerterweise Rezensionsexemplare schickt, das ist echt stark von euch!). Und während der eine zwar Kult ist, aber misogynen Mist produziert, und der andere gern mal das ernste Thema Midlife-Crisis in frivolen Sex verpackt, zeichnet sich Di Caro besonders durch seine Ambitionen aus. Ja, das sind immer noch Erotik-Comics, hier sind die Frauen billig und willig und vor allem aber in Rekordzeit zum Höhepunkt kommend. Jedoch versucht der Szenarist & Zeichner wenigstens irgendeinen kulturellen Mehrwert zu schaffen, auch wenn er sich regelmäßig an einem Mischmasch verschiedenster Genres und schwerer Themen verhebt. Aber hey, immerhin Respekt für den Versuch, und so war ich dann doch sehr gespannt auf den Abschlussband der „Die süßeste aller Früchte“-Dilogie.
 

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Kurztest: Swinging Island #1 A Taste of Freedom

Der „Splitter Verlag“ macht mit seinem Erotik-Imprint „Splitternackt“ regelmäßig Saukram, den ich sehr oft sehr schlecht oder manchmal auch richtig gut finde. Jedes Rezensionsexemplar ist eine neue Überraschung, auch wenn ich zumindest bei manchem Kreativen schon recht gut abschätzen kann, ob das jetzt gut oder schlecht wird. Spoiler: Manara ist durchweg Mist, Axel dagegen oft überraschend gut. Neu im Verlagsportfolio ist nun Andrew Tarusov, welcher erst vor wenigen Wochen die englische Übersetzung seines zweiten Bandes überaus erfolgreich gecrowdfundet hat. So weit sind wir mit „Swinging Islands“ aber noch nicht, auch wenn die zukünftigen beiden Bände bereits angekündigt wurden („Pleasure Island“ für Oktober und „Heilige Hochzeit“ für Januar). Aber das ist noch Zukunftsmusik, wir starten erst einmal mit dem Auftaktband dieser – mehr als alle anderen „Splitternackt“-Bände – überaus pornösen Reihe.
 

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