Kurztest: Something is killing the Children #9
Wie oft kann man eigentlich eine Geschichte wiederholen, bevor sie langweilig wird? Genau das frage ich mich jedes Mal, wenn mir der „Splitter Verlag“ ein neues Rezensionsexemplar der preisgekrönten und selbst öffentlich-rechtlich ausdrücklich wohlwollend besprochenen Horror-Comicreihe „Something is killing the Children“ zusendet. Denn sind wir ehrlich, hier wird nicht viel variiert: Erica Slaughter macht das, was ihr Nachname und der Buchtitel vermuten lassen, sie schlachtet Monster. Diese laben sich nämlich an Ängsten, aber das ist für die tapferen St. Georg-Ordensmitglieder (oder die eben auf eigene Faust agierende Erica) letztlich kein Problem, weshalb aller paar Sammelbände (diesmal die US-Hefte 41-45) ein neues Monster auf dem Plan steht. Und ja, es gibt auch ein wenig Weltenbau und Charaktervertiefung, aber am Ende ertrinkt doch alles in Blut. Und wisst ihr was? So ist es nun auch wieder, und das ist verdammt gut so!
