Trashtalk-Bonusfolge 60 - #ZineMonth & #ZineQuest: Die Detektei Monster ermittelt gegen das Plotbunny

Jährlich treten beim #ZineMonth hunderte Kreative "gegeneinander" an, um Indie-Rollenspielprodukte per Crowdfunding unter die Leute zu bringen. Immer wieder sehr erfolgreich mit dabei ist der deutsche Erzählspiel-Verlag "Plotbunny Games", welcher dieses Jahr mit "Detektei Monster" (oder englisch "Monstrous Detectives") antritt. Hier soll man mehr oder minder leichtherzige Kriminalfälle irgendwo im breiten Spektrum zwischen "Hellboy" und "Die Monster AG" lösen. Warum die Verlegerin Andrea Rick damit diesmal ein großes Wagnis eingeht und wie auch DU als Indie-Autor*in dein eigenes Erzählspiel bei "Plotbunny Games" publizieren lassen kannst, erzählt Andrea uns in dieser kurzen Bonusfolge.
 

Indie-RPGs #37 - Interview mit Alberto Dianin & Andrea Ruggeri (Gates of Krystalia)

Morgen startet der Kickstarter Rollenspiel-Kartenspiel-Mix "Gates of Krystalia: Lumina" (Link). Der basiert auf dem gleichnamigen Anime-Rollenspiel (Link), welches trotz deutschsprachigem Regelwerk hierzulande verhältnismäßig unbekannt ist. Vielleicht gleich nicht mehr, denn ich habe die beiden Schöpfer Alberto Dianin & Andrea Ruggeri ins Interview gebeten. Achtung, diesmal ist das Interview in englischer Sprache, da die beiden kein deutsch konnten und ich kein italienisch ;-)
 

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The CrunchFluff – Modern gestaltete Retro-Emotionen für Fanzine-Fans

Zwischen Fanzine-Nostalgie, #pnpde-Bewegung und einmaligem Kunstprojekt – So fasste ich vor rund einem halben Jahr in unserer damaligen Podcastfolge (Link) das per Crowdfunding finanzierte Fanzine „The CrunchFluff“ zusammen. Und mit meinen sogar gleich zwei Podcastfolgen war ich nicht alleine, denn Uland Grawe und sein Team fanden zahlreiche namhafte Kreativlinge, sowohl direkt für das Heft an sich als auch für die Marketing-Kampagne drumherum. Und die ganze Arbeit wurde belohnt, immerhin schaffte das Projekt letztlich 356 % des Finanzierungszieles, auch wenn man aus manchen Ecken etwas Enttäuschung raushörte. Aber hey, es wurde finanziert, und jetzt lagen gleich zwei Hefte im Briefkasten. Einerseits das Magazin an sich und dann auch noch das Abenteuerheft. Also schauen wir doch mal rein, ob das alles was taugt ;-)
 

Episode 69 - World Wide Wrestling & Wrestling worldwide (Staffel 6)

Neues Jahr, neue Staffel, neuer Co-Moderator. Und doch auch viel, was beim Alten bleibt. Zum Beispiel eine gesunde Skepsis gegenüber dem "Powered by the Apocalypse"-Regelsystem und eine große Liebe zum Wrestling. Mit dem Erzählrollenspiel "World Wide Wrestling" werden diese beiden Themen nun in einem überraschend komplexen Werk miteinander verbunden. Wie genau das funktioniert - oder besser: ob das überhaupt funktioniert? - besprechen wir in diesem mit schlagkräftiger Expertise gewürzten Staffelauftakt!

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Kurztest: Shadowrun: Runner gesucht

Winterzeit ist „Shadowrun“-Zeit, zumindest bei mir. Und da bevorzuge ich bekanntermaßen keine epischen Metaplot-Geschichten, wie sie zuletzt in „Ernteschäden“ (Link) stattfanden, sondern ganz bodenständige Kleinkram-Abenteuer, bei denen die Spielenden auf lokaler Ebene auch mal Gutes tun – Oder auch nicht, immerhin sind wir immer noch in einer mehr als nur dystopischen Zukunft ;-)
 

Colony #9 Trübsal – Der schnelle Drogenrausch für SciFi-Fans

Die SciFi-Reihe „Colony“ ist so ziemlich das Comic-Äquivalent zum Drogenkonsum – Man weiß, dass es der Gesundheit schadet (zumindest hab ich schon oft den Kopf auf die Tischplatte gehauen, weil die angebliche Elite-Truppe von einer Falle in die nächste Falle tapst), und der Konsum erzeugt auch immer nur ein ganz kurzes Hochgefühl, eh man hinterher ein schlechtes Gewissen bekommt, weil man aktiv Lebenszeit verschwendet hat. Aber wie das halt so ist mit den Drogen, man weiß ja eigentlich, dass man die Finger davon lassen soll, aber dann wird man doch wieder schwach...
 

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Kurztest: Supermann: Jenseits der Erde

2024 starben in Deutschland 34060 Menschen durch diverse Unfälle, 222 durch Mord, 1845 durch Totschlag & Tötung auf Verlangen. Das sind ungefähr 99 „nicht-natürliche“ Tode pro Tag. Allein in Deutschland. Und nun stellen wir uns vor, wir wären Superman, dessen einziger Lebensinhalt es als der Vorzeigeheld des DC-Comicuniversums ist, eben genau so etwas zu verhindern. Ganz schön stressig, oder? Vor allem, weil sich Superman ja eigentlich in den USA lebt und sich aber trotzdem für die gesamte Menschheit verantwortlich fühlt – Da hat er ja quasi eine Burnout-Garantie, gerade wenn er nebenbei noch einen Vollzeitjob als Journalist hat (fünfmal höhere Depressionsrate) und seine Dauerfreundin Louis Lane ja auch noch bespaßt werden will... Kann er bei so viel Stress eigentlich mit seinem Gewissen vereinbaren, für die Rettung einer einzigen Person all diese Verantwortung zurückzulassen?
 

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Kurztest: TinyZine-Kompendium I

Aus meiner Begeisterung für das „TinyD6“-Regelsystem mache ich ja keinen Hehl. Denn das System ist so simpel, dass sich selbst meine Mädelsrunde das Spielleiten zugetraut hat, und zugleich so flexibel, dass man von Fantasy über WildWest bis hin zu SciFi wirklich jede erdenkliche Phantastik-Welt bespielen kann. Und oben drauf als Bonus kann man es noch mit so vielen optionalen Sonderregeln zupflastern, dass selbst ein Taktikspieler wie ich gefordert wird ;-)
 

Das Familiengeheimnis: Zwei Tote im Hause Bouchard – Die „Magnificum“-Variante von „Glass Onion“

Als wir die Krimispiel-Schreiberlinge von „Magnificum“ letztens im Podcast zu Gast (Link) hatten, erzählten sie (teils auch nach der Aufnahme), wie ambitioniert, wie knifflig und auch wie lang ihr neustes Werk „Das Familiengeheimnis: Zwei Tote im Hause Bouchard“ sei – Und dass sie den Fall schon deutlich gekürzt haben und trotzdem noch 4,5 Stunden Spielzeit veranschlagen... Und auf der Verpackung prangt auch nochmal extra der Hinweis, dass dies nun der schwerste Fall des Verlags sei! Na schauen wir mal, ob ich mich da trotzdem durchbeißen konnte ;-)
 

The Walking Dead Universe: Rollenspiel-Starterset – Kurzer, aber spaßiger Einstieg in die Zombie-Welt

Das Zombie-Thema ist, passend zu den blutrünstigen Antagonisten, einfach nicht totzukriegen. Die ersten „The Walking Dead“-Comics sind schon vor über 20 Jahren erschienen, der erste Zombie-Film vor über 90 Jahren. Und seitdem gibt es so viele Interpretationen des Stoffs, dass ich vor vier Jahren mühelos eine ganze Podcast-Folge (Link) mit dem Thema füllen konnte. Und, was für eine bemühte Überleitung, auch das „Year Zero“-Regelsystem ist einfach nicht totzukriegen ;-) Also schauen wir doch mal, ob sich „The Walking Dead“ mit „Year Zero“ gut verträgt und ob daraus ein unsterblicher Rollenspiel-Klassiker entsteht.