Episode 72 - Player vs. Player & Charakter vs. Charakter: Bereicherung oder Hindernis für den Spielspaß? (Staffel 6)

Einer für alle, alle für einen – Pen‑and‑Paper‑Rollenspiele sind normalerweise kooperative Gruppenarbeit. Doch was passiert, wenn die Charaktere plötzlich gegeneinander arbeiten? Ist das eine Bereicherung oder eher ein Hindernis für den Spielspaß? Und was passiert, wenn dieses Gegeneinander plötzlich am Spieltisch um sich greift und auch die Spielenden konfrontativ agieren?
Genau das haben wir Gianni Ventrella gefragt, der mit seiner ambitionierten Space‑Opera "Supernova Dynasty" gerade ein Rollenspiel in der Vorbestellungsphase hat, das genau auf dieses „Charakter‑vs.‑Charakter“‑Konzept setzt.

Kurztest: Der Schatz der Geisterstadt

Zu Alexis Nolent a.k.a. Matz muss ich eigentlich nichts mehr schreiben, oder? Der Franzose haut einen 1-Unterwelt-Mann-gegen-den-Rest-der-Unterwelt-Thriller nach dem anderen raus – Und das so erfolgreich, dass seine Trilogie „Blei im Schädel“ sogar mit Sylvester Stallone & Jason Mamoa verfilmt wurde. Okay, das muss nicht zwangsläufig ein Qualitätsmerkmal sein, aber man muss ihm einfach zugestehen, dass seine Geschichten – bei all ihren Genre-bedingten Ähnlichkeiten – doch überraschend lang im Kopf bleiben. Und so bin ich noch immer begeistert vom vor drei Jahren erschienenen Mafia-Kronzeugen-Thriller „Die Schlange und der Kojote“ (Link), welche sich nun mit „Der Schatz der Geisterstadt“ überschneidet. Dabei muss man den Quasi-Vorgänger nicht kennen, ein anerkennendes „Hat der Matz nicht wirklich gemacht?!“ wird einem das „Insider-Wissen“ dann aber doch entlocken. Aber gut, genug der Vorrede, starten wir doch mal direkt rein...
 

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Der gläserne Raum – Wo Manara versagt, zeigt Axel, wie es richtig geht

Erst gestern habe ich mich wahnsinnig über die „Splitternackt“-Comics im Allgemeinen und „Dunkle Spiele“ (Link) im Speziellen aufgeregt. Und da war die Camgirl-Geschichte des Doppelbandes noch auf niedrigstem Niveau die bessere der beiden Sexgeschichten – Sorry, niemals werde auch nur ein einziges Machwerk vom Lüstling Manara als „erotisch“ adeln. Dass man das Thema deutlich besser aufgreifen kann zeigt der „Splitter Verlag“ (dem das „Splitternackt“-Imprint gehört und der so mutig ist, mir trotz meiner Verrisse immer wieder Rezensionsexemplare zur Verfügung zu stellen) quasi zeitgleich, denn der für die Geschichte und die Zeichnungen gleichermaßen zuständige Künstler Axel hat mit „Der gläserne Raum“ einen Camgirl-Comic geschaffen, der das Thema bei aller Nacktheit deutlich weniger voyeuristisch und sehr viel ernsthafter angeht.
 

Dunkle Spiele – Was zum Fick?

Wenn der „Splitter Verlag“, der erneut so mutig war mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen, mal wieder einen Comic aus seinem „Splitternackt“-Imprint ankündigt, dann schlagen direkt zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits frage ich mich, wie sehr das Renommee dieses Spitzenverlages wieder leiden wird, und andererseits freue ich mich darauf, endlich mal wieder meinen gesamten Lebensfrust loswerden zu können. Denn sind wir ehrlich, mal so eine richtig gepfefferte Rezension schreiben, die dann auch noch krass Klicks zieht, hat ja schon so etwas kathartisches ;-)

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Kurztest: Metropolia #2 Die Außenbezirke

Das Berlin des Jahres 2099 wurde in Fred Duvals gleichnamigen Cyberpunk-Comic (Link) ja als dystopische Utopie dargestellt – Klar, die Zukunft ist schlecht und die KI macht nur Quatsch, aber von allen möglichen düsteren Zukunftsaussichten war „Metropolia“ doch noch irgendwie die hoffnungsvollste. Und sind wir ehrlich, gelaufene Kilometer als universelle Währung zu verwenden würde auch heutzutage bereits viele Probleme lösen ;-)
 

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Kurztest: Leave Them Alone

Was gehört eigentlich zu einer guten WildWest-Geschichte? Einsame Cowboys? Noch einsamere Prärie-Städtchen? Fiese Gangster-Banden, welche gnadenlos rumballern? Und wo wir beim Thema Rumballern sind, ist das nicht sogar essentiell? Colt-Revolver und Winchester-Gewehre, die kiloweise Blei durch die öde Steppe jagen? Irgendwie schon... Aber was ist, wenn dieses Rumgeballer plötzlich Überhand nimmt?
 

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Kurztest: Sein Geruch nach dem Regen

Es gibt Comics, die fesseln die Lesenden wegen ihrer Spannung, ihrer gesellschaftlichen Relevanz oder wegen ihrer krassen Plot-Twists. Und dann gibt es Comics, die nichts davon enthalten, die aber mich als Lesenden emotional so berühren, dass ich sie trotzdem phantastisch finde – Und das ist besonders dann hervorhebenswert, wenn sie aufgrund eines Themas berühren, welches mich eigentlich nicht betrifft.
 

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Kurztest: Der Wald von Mysteria

Plättchen auslegen, um eine knuffige Welt zu erschaffen? Das klingt doch nach „Carcassonne“! Aber irgendwie konnte ich diesem Klassiker nie etwas abgewinnen, da sprang der Funke einfach nicht über. Umso gespannter war ich folglich, als ich ein Rezensionsexemplar von „Der Wald von Mysteria“ erhielt, denn theoretisch drückt der „moses. Verlag“ hier all Knöpfe. Wenig Spielmaterial, dafür aber von guter Qualität, süße Optik und ein rascher Spielfluss mit taktischer Tiefe – Das muss doch eigentlich mein neues Lieblingsspiel werden, oder?
 

Episode 71 - Die Spielleitung: Freund oder Feind? (Staffel 6)

Wie sehen eigentlich die Machtverhältnisse und die Rollenverteilungen am Spieltisch aus? Ist die Spielleitung ein kooperativer Freund, ein erbitterter Feind, ein neutraler Schiedsrichter oder lediglich ein notwendiger Moderator zwischen den Spielenden und der Spielmechanik?
Genau darüber sprechen Elea, Ralf & ich in dieser Episode, in der wir nicht nur über unsere eigenen Rollenverständnisse, Erfahrungen & Erlebnisse berichten, sondern auch einen Blick zurück in die Rollenspiel-Geschichte werfen und ergründen, ob eventuell spielmechanische Alternativen wie No-GM-RPGs das Freund/Feind-Schema aufbrechen können.

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Kurztest: Blade Runner 2039 #3 Ash

„Blade Runner“ gehört halt einfach zu den coolsten und besten Cyberpunk-Franchises, die sowohl dystopische Zukunftskritik als auch ein weitgefächertes SciFi-Universum miteinander verbinden (schon gewusst, dass da auch „Alien“ und damit „Predator“ dazu gehören?). Der 2017er Filmfortsetzung hat der Lizenz nochmal einen ordentlichen Schub gegeben, auch wenn das – da plaudere ich aus dem Nähkästchen – der einzige Film ist, in dem Blognamensgeber Stephan jemals im Kino eingeschlafen ist ;-) Ich war aber ziemlich begeistert, und so stellt sich natürlich die Frage, ob ich auch von der Comic-Reihe „Blade Runner 2039“ begeistert sein würde...
 

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