Dust Adventures – Was lange währt wird endlich gut?

Fast ein ganzes Jahr habe ich nach meiner Vorbestellung sehnsüchtig auf ein Päckchen aus England gewartet. Und zwar vom bekannten Publisher „Modiphius Entertainment“, bekannt für Rollenspiele wie „Achtung! Cthulhu“ und ganz aktuell „Corvus Belli’s INFINITY“. Es hat sich dann leider etwas verzögert aber nun ist „Paolo Parente’s Dust Adventures“ endlich angekommen :-D Ich mag den Fluff, ich mag die Optik, ich mag generell taktische Rollenspielsysteme, ich mag einfache Regeln – Da kann doch eigentlich nix schiefgehen? Für die Leser, die noch nie etwas von „Dust“ gehört und auch die Artikel hier im Blog dazu geflissentlich ignoriert haben, hier mal eine kurze Einführung in der ich mich einfach mal selbst zitiere aus meiner Teilzeithelden-Tabletop-Systemvorstellung (Link):
"Der 2. Weltkrieg ist noch lange nicht vorbei, sondern hat noch an Schärfe und Gnadenlosigkeit hinzugewonnen.

Ultima Ratio: Raumer Handbuch – Wenig vom Guten

Mit dem dritten Quellenband „Raumer Handbuch“ zum SciFi-Cyberpunk-Rollenspiel „Ultima Ratio“ (oder was auch immer das für ein Genre ist, da scheiden sich die Geister ;-)) erschien für mich die sehnsüchtig erwartete Erweiterung rund um Raumschiffe. Denn sind wir mal ehrlich: Ein Überwachungsstaat-Zukunftssetting mit fremden Aliens und dystopischen Klassenkampf ist ja schon ganz schön, aber zu richtiger Science Fiction gehören für mich nun mal Raumschiffe dazu :-) Zuerst wieder etwas Transparenz: Dieses Produkt wurde mir vom Verlag kostenlos zu Verfügung gestellt. Danke dafür! Und nun die Einstiegsfrage: Wozu braucht man Raumschiffe? Klar, um andere Raumschiffe kaputt zu schießen ;-) Aber eigentlich sind die Dinger ja dazu da, um zwischen Planeten oder sogar Sonnensystemen hin und her zu reisen. Darum befassen sich die ersten Seiten des Quellenbandes erstmal mit den verschiedenen Kolonien und Raumstationen der Spielwelt.

Auf den Spuren H.P. Lovecrafts #2 – Grusel made in Germany

Der „Verlag Torsten Low“ gehört zwar eher zu den kleineren deutschen Verlagen, hat sich aber mit Buchtiteln besonders aus dem Grusel- und Horrorbereich einen Namen gemacht. Neben Romanen versucht sich der Kleinverlag nun auch mit einer eigenen Comic-Reihe namens „Auf den Spuren H.P. Lovecrafts“. Mittlerweile ist der zweite Band der jährlich veröffentlichten Reihe erschienen und ich bin mal gespannt, ob ich mich auch grusel :-) Der 56 Seiten dicke, schwarz/weiß-gedruckte Comic bietet zwei Geschichten: „Der perfekte Musik“ von der Autorin Sabine Völkel und der Zeichnerin Angelika Barth handelt von zwei Freundinnen, die den zurückgezogenen Sänger einer mysteriösen Indie-Musik interviewen wollen. Dabei treffen sie alsbald auf alptraumhaft große Meeresschnecken, die sie ins Verderben stürzen… Um ehrlich zu sein hat mir diese Geschichte eher mittelmäßig gefallen. Ich fand sie recht vorhersehbar (ok, hier geht es um Geschichten angelehnt an H.P. Lovecraft, dass am Ende was ganz Schlimmes passiert ist da schon klar :-P) und das Verhalten der beiden Mädels erinnerte mich eher an tumbe Teenie-Horrorfilme, wo jeder naiv ins Verderben rennt.
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Myranor: Legatin des Bösen – Mit bösen Mädchen hat man einfach viel mehr Spaß

Es wird langsam Winter. Draußen ist es kalt und ganz aktuell auch noch ziemlich regnerisch, außerdem ist es schon dunkel. Nadine ist auch noch auf Arbeit, irgendwie grad voll langweilig :-( Und genau für so einen trostlosen Abend habe ich mir letztens „Legatin des Bösen“ gekauft, ein Solo-Rollenspielbuch für „Das Schwarze Auge: Myranor“. Jetzt habe ich es durchgespielt und komme nicht umhin meine Eindrücke darüber sofort niederzuschreiben. Vielleicht sollte ich vorher noch erwähnen, dass ich überhaupt keine Ahnung von „Myranor“ oder „Das Schwarze Auge“ habe. Gut, immerhin drei One-Shots haben mich mal nach Aventurien geführt, aber da hört es dann auch schon auf. Das macht mich jetzt entweder denkbar ungeeignet für eine Rezension, weil ich gar nicht weiß worüber ich eigentlich schreibe. Oder ich bin dafür nun besonders geeignet, da ich nicht „vorbelastet“ an das Thema herangehe.

Reiter der Schwarzen Sonne / Metal Heroes - Exklusives Interview mit Swen Harder

Es mag ja vielleicht sein, dass Joe Dever der bekannteste Solo-Spielbuch-Autor der Welt ist. Aber wir Deutschen können mit Swen Harder dagegenhalten, welcher mit "Reiter der Schwarzen Sonne" das umfangreichste Werk seiner Art geschrieben hat. Und wie ich in meiner Rezension damals (schon wieder ein halbes Jahr her, wie nur die Zeit vergeht...) feststellte, auch spielerisch das Beste ;-) Aber trotz seines Erfolges (Verkaufsrekord! Kritikerlob!) ruht Swen sich nicht aus, sondern schreibt an seinem nächsten Mammutwerk "Metal Heroes - and the Fate of Rock" sowie der Rückübersetzung eines 300 Sektionen umfassenden Bonusabenteuers für Joe Devers "Lone Wolf" (so schließt sich der Kreis wieder ;-)). Aber für ein exklusives Interview mit meinem Blog hat er dann doch noch die Zeit gefunden :-D Hallo Swen! Magst Du Dich den Lesern bitte vorstellen?
"Ich bin 40 und Hobbyautor. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Gesellschafts- und Rollenspielen aller Art.
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Karneval der Rollenspielblogs 11/15: Fanzines - 1985

Es ist passiert: Ich schreibe einen Beitrag für den Karnevall der Rollenspielblogs (Link). Im November lautet das Thema Fanzines (Link), ein Thema zu dem ich ja wie schon im [RPG-Blog-O-Quest] #002 (Link) geschrieben eigentlich gar keinen Bezug habe. Durch Zufall las ich dann aber einen Beitrag von Mondbuchstaben (Link) über (s)einen Beitrag für die Aktion Your Blog Is Your Eighties Fanzine (Link) und fühlte mich spontan genötigt, daran teilzunehmen :-D Also worum geht es nun eigentlich?
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(Teil 2/4) HallunkenCon: Snobocalypse - Spaß abseits dem Rollenspiel

Nun geht es weiter mit meinem vierteiligen Report von der diesjährigen "HallunkenCon". Beim ersten Teil hatte ich provokativ gefragt, ob es wieder die beste Con des Jahres sei? Und ohne dass ich diese Frage jetzt schon beantworten wollen würde - das Fazit kommt im viertel Teil und generell entscheidet das ja eh wieder der Leser bei der "GOLDENEN STEPHAN 2015"-Leserumfrage im Dezember - möchte ich heute mal über ein paar äußerst positive Besonderheiten der Con berichten. Denn neben den verschiedensten Runden gab es einige Workshops und Events, die mir ja fast noch besser gefielen ;-) Aber erst die Enttäuschungen vorweg: Es gab diesmal leider kein Theater :-( Und auch die Zeichnerin Cottony Hotchkiss (Link) wollte eigentlich vorbeikommen und ein paar Charaktere zu Papier bringen.

Monkey Island: Ich will Pirat werden - Adventure-Feeling im Theater

Am Ende war es richtig, richtig knapp: Nach einer erfolgreichen ersten Spielzeit sollte das "Monkey Island"-Theaterstück nochmal auf die Bühne. 12.000 € wollten über die Crowdfunding-Plattform Startnext eingesammelt werden, schließlich waren es 12.309 € (auch dank meinem Geld, so viel Eigenlob muss sein :-P). Hat sich meine Investition und die der 204 anderen Unterstützern gelohnt? Über die Story muss ich doch eigentlich kein Wort verlieren, oder? Guybrush Threepwood will Pirat werden, dabei kommt er/ihm LeChuck in die Quere und nebenbei erobert er das Herz der Gouverneurin Elaine Marley. Ich war gleich zur Premiere am 29.
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[RPG-Blog-O-Quest] #002 November ’15 – Fanmaterial

Und schon ist wieder ein Monat rum (nebenbei bemerkt einer der Leser-reichsten Monate seit Umstellung des Blogdesigns und damit einhergehendem Neustart des Counters - Danke dafür :-D) und es folgt der zweite Teil der [RPG-Blog-O-Quest]. Wie ich von einem der beiden Urheber, nämlich Greifenklaue (Link), entnehmen konnte war der Auftakt mit 29 Teilnehmern schon sehr erfolgreich. Auch muss ich sagen, dass ich durch diese Aktion über so manchen mir unbekannten Blog gestolpert bin. Und irgendwie bin ich von all denen einer der "jüngsten" Rollenspieler - Nicht was das Alter angeht, sondern eher wegen der noch nicht mal zweijährigen Spielerfahrung. Darum waren die neuen Fragen für mich auch etwas schwieriger zu beantworten, aber ich hab mich dann doch durchgekämpft und bin ziemlich abgeschweift...
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